Studentisches Forschungsprojekt:
X-Tutorial
Projektleitung:
Lena Mosel
Daniel Wichmann
Gefördert durch:
Berlin University Alliance (BUA)
Laufzeit:
04/2025 – 04/2026
Im Sommersemester 2025 und Wintersemester 2025/26 haben sich Studierende aus dem Masterstudiengang Architektur der TU Berlin mit der Wiederverwendung von Stahlbetonfertigteilen aus einer wissenschaftlichen Perspektive auseinandergesetzt – spezifisch mit dem DDR Systembau „Rationalisierte mehrgeschossige Stahlbetonskelett-Montagebauweise 2 Mp“ kurz „SK Ost“.
Das studentische Forschungsprojekt wurde von der Berlin University Alliance (BUA) im Rahmen
des X-Tutorial-Programms gefördert. Begleitet wurde das Seminar von Vorträgen und Konsulta-
tionen von Expert:innen aus dem akademischen- und nicht-akademischen-Kontext sowie einer
Exkursion.
Ziel des studentischen Forschungsprojekts war die Entwicklung und Untersuchung kreislauf-
gerechter Fügungskonzepte für die Wiederverwendung von Bauteilen aus Stahlbetonskelett-
und Holzbauweisen. Aufbauend auf bestehenden Entwurfsansätzen sollten die entwickelten Fü-
gepunkte hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzbarkeit, konstruktiven Logik und gestalterischen
Qualität überprüft und weiterentwickelt werden.
Die gewonnen Erkenntnisse und erstellten Konzepte zur Wiederverwendung von Bauteilen,
können als Grundlage genutzt werden, um Tragwerke aus wiederverwendeten Betonbauteilen
und Holz weiterzuentwickeln und so eine nachhaltigere Baupraxis zu fördern. Die Ergebnisse des
studentisches Forschungsprojekts sind in folgendem Projektbericht zusammengefasst:


unterlagen des „Spezialarchiv Plattenbau“ des BBSR.
Untersucht wurden die einzelnen tragenden Bauteile,
sowie deren Fügung und statische Funktion im
gesamten Gebäude.

tandspläne von „Haus 2“ konnten die unterschiedlichen
Bauteile identifiziert und die verbaute Anzahl ermittelt
werden. So ist es möglich das Potenzial der verbauten
Ressourcen darzustellen.




len ist eine behutsame Demontage. Für alle tragenden
Elemente wurden exemplarische Demontagekonzepte
anhand der bauteilspezifischen Eigenschaften entwi-
ckelt


im Rahmen einer Exkursion zu „Haus 2“ erprobt. Die in
situ Beprobung ist eine wichtige Untersuchung, um die
Wiederverwendbarkeit der Bauteile einzuschätzen.




Ost und der Qualität der Bauteile wurden neue Fü-
gungskonzepte entwickelt, welche das System mit
Holzelemente erweitern. Ziel war es flexible und kreis-
lauffähige Tragwerke mit einem hohen Anteil wieder-
verwendeter Bauteile zu schaffe


